FAQ

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die uns unsere Patienten am häufigsten stellen. Falls Ihr persönliches Anliegen hier nicht aufgeführt ist, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir helfen Ihnen gerne weiter.

Seit wann werden Laser-Augenkorrekturverfahren eingesetzt?

Die Laserrefraktionschirurgie wird bereits seit über 25 Jahren auf breiter Basis angewendet. Über 30 Millionen durchgeführte Operationen weltweit sind ein Garant für die Effektivität und Sicherheit dieser Methode.

Welches Ziel hat die Laser-Augenkorrektur?

Patienten mit Sehschwächen erhalten ihre maximale Sehkraft (zurück) und können im Anschluss dauerhaft auf das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen verzichten.

Ist die Augenkorrektur eine notwendige Operation?

Die Laser-Augenkorrektur gehört zu den kosmetischen Operationen. Wenn Sie das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen nicht stärker beeinträchtigt, ist eine Lasik-Behandlung nicht nötig. Abgesehen von komplizierten Fällen des Astigmatismus, für die keine entsprechenden Korrekturmittel zur Verfügung stehen.

Wie läuft die Operation ab?

Die Behandlung ist ambulant und findet im Liegen statt. Das Lasern selbst dauert zwischen 15 und 25 Sekunden, abhängig vom Grad und von der Komplexität Ihrer Sehschwäche. Die gesamte Operation dauert ca. 25 Minuten.

Ist die Operation schmerzhaft?

Die Operation wird unter lokaler Tropfenanästhesie durchgeführt und ist daher völlig schmerzfrei. Die Anwendung der speziellen Vorrichtung zur Erweiterung der Augenlider wird manchmal als unangenehm empfunden.

Muss man nach der Augenkorrektur in der Klinik bleiben?

Das ist nicht nötig, da die Laserkorrektur ambulant durchgeführt wird. Die erste Nachuntersuchung findet am Tag nach der Operation in der iMedic Klinik statt. Die zweite Nachuntersuchung ca. 5 Tage nach dem Augenlasern können Sie bei uns oder bei Ihrem Augenarzt durchführen lassen.

Gibt es irgendwelche Einschränkungen nach der Laser-OP?

Nach der Durchführung der Excimerlaserkorrektur verwenden Sie ca. 5 Tage lang die von unserem Facharzt ausgehändigten Augentropfen.

In den ersten 3-5 Tagen nach der OP sollte man jeden Kontakt der Augen mit Seife oder Shampoos vermeiden. Während der Rehabilitationsphase, die ca. 1 Woche dauert, sollten Sie den Kontakt der Augen mit verunreinigtem Wasser vermeiden, kein Schwimmbad, Dampfbad oder eine Sauna besuchen, auch auf Bäder sollten Sie verzichten. Physische Belastungen mit erhöhtem Unfallrisiko (z.B. durch Tanzen, Skifahren, Schlittschuhlaufen, Kontaktsportarten, Extremsportarten etc.) sollten vermieden werden . Frauen sollten keine dekorative Kosmetik, Haarlack, Sprays verwenden. Von Sonnenbädern wird abgeraten, bei sonnigem Wetter sollten Sie eine Sonnenbrille tragen. Vom Genuss von Alkohol wird darüber hinaus während der Rehabilitationsphase abgeraten.

Die vom Arzt vorgeschriebenen Kontrollprüfungen sollten Sie unbedingt wahrnehmen. Sie erhalten hierzu von Ihrem behandelnden Arzt einen Plan zur postoperativen Überwachung.

Sind die Operationsergebnisse garantiert?

Auf medizinische Eingriffe gibt es im Allgemeinen keine „Garantie“, die Ergebnisse der durchgeführten Operationen zeigen jedoch eine hohe Erfolgsrate von über 99%. Weitere Korrekturen sind daher im Normalfall nicht notwendig.

Ist es möglich, Diagnose und Laserkorrektur am gleichen Tag durchführen zu lassen?

Die Excimerlaserkorrektur kann bereits am Tag der Diagnose für beide Augen durchführt werden, unter der Bedingung, dass Sie vorher keine Kontaktlinsen getragen haben. Als Kontaktlinsenträger gelten folgende Fristen: Weiche Kontaktlinsen sollten 5-7 Tage, harte Kontaktlinsen 14 Tage vor der Laser-OP nicht mehr getragen werden.

In welchen Fällen sollte man mit der Korrektur abwarten?

Wie jedes andere Verfahren, hat natürlich auch die Laserkorrektur ihre Beschränkungen und Kontraindikationen.

 

Die Behandlung wird nicht empfohlen
- bei Patienten, die jünger als 18 Jahren sind, da die Entwicklung des Augapfels noch nicht beendet ist;
- bei erheblichen Refraktionsstörungen (über 10 Dioptrien);
- während Schwangerschaft und Stillzeit (aus hormonellen Gründen);
- bei pathologischen Veränderungen der Netzhaut, die eine vorbeugende peripherische Laserkoagulation erforderlich machen;
- bei Diabetes.

 

Über die aufgeführten Gründe hinaus gibt es noch einige andere Indikationen, bei denen eine Laser-Korrektur ausgeschlossen ist. Detaillierte Informationen lesen Sie bitte hier: Gegenanzeigen

Kann man eine Laser-Augenkorrektur machen lassen, wenn man älter als 40 Jahre ist?

Wenn der Arzt keine Kontraindikationen festgestellt hat, dann ja. Menschen, die älter als 45 Jahre sind, haben meist ein zusätzliches Problem in Form von Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), die mit Hilfe anderer Verfahren behandelt wird. Es ist sinnvoll, die Entscheidung für eine Laserkorrektur nur nach einer vollen Diagnostik und der Beratung durch einen iMedic-Refraktionschirurgen zu treffen.

Dürfen Frauen, die nie schwanger waren, eine Laserkorrektur machen lassen?

In dieser Hinsicht gibt es keine Beschränkungen. Mithilfe der Laserkorrektur wird nur die Hornhautform geändert, wodurch die Sehkraft besser wird. Weder Schwangerschaft noch Geburt habe einen Einfluss auf des Ausgangszustand der Hornhaut. (Bitte beachten Sie, dass während Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich keine Laser-Behandlungen durchgeführt werden, da in dieser Zeit ein hormonaler Umbau im Organismus stattfindet.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Sehkraft nach erfolgter Korrektur schlechter wird?

Sofern die Sehkraft im Laufe eines Jahres vor der Operation stabil war, wird sich die Sehkraft im Anschluss nicht verschlechtern. Das Sehvermögen kann nur aus Gründen beeinträchtigt werden, die nichts mit der Laserbehandlung zu tun haben, beispielsweise aufgrund einer Augenverletzung, aus Altersgründen, aufgrund allgemeiner Erkrankungen des Immunsystems, hormoneller Veränderungen oder schwerer Augenerkrankungen.

Was versteht man unter Keratokonus und ist diese Erkrankung eine Kontraindikation für die Laserkorrektur?

Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut, bei der diese zunehmend dünner wird und sich in Form eines Konus vorwölbt. Man unterscheidet hierbei die Grade 1 bis 4. Im Anfangsstadium ist eine Korrektur durch Brillen oder harte Kontaktlinsen möglich. Für die Behandlung von Keratokonus gibt es derzeit keine wirksamen Laserkorrekturverfahren. In fortgeschrittenem Stadium ist eine durchgreifende Keratoplastik indiziert.

Warum darf man bei Diabetes keine Laserkorrektur durchführen?

Diabetes kann die Gewebeeinheilung erschweren, so dass eine komplette Genesung nicht garantiert werden kann.

Wovon hängen die Kosten für eine Laser-Augenkorrektur ab?

Im Allgemeinen sind die Kosten für das Augenlasern vom Grad der Ausgangsrefraktion bzw. des Astigmatismus und dem Alter des Patienten abhängig. Für eine Behandlung in der iMedic Augenklinik in Hannover bezahlt der Patient einen Festpreis, der basierend auf den Ergebnissen der Diagnoseuntersuchung bestimmt wird und die Kosten für alle Behandlungsschritte beinhaltet.

Manche Patienten wundern sich über die Höhe der Kosten einer Laserkorrektur. Allerdings sollte man bedenken, dass sich über die Jahre auch die Kosten für Brillen und Einfassungen, neue Kontaktlinsen plus Aufbewahrungsmittel erheblich summieren.

Steuerliche Abzugsfähigkeit:
Die Aufwendungen für eine Augenlaseroperation sind als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG anzuerkennen und damit steuerlich abzugsfähig.

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